Motto: Agile Welten zusammenbringen

Am 9. September 2014 findet zum 6. Mal die Lean, Agile & Scrum Konferenz (LAS) in Zürich statt.

Die LAS Konferenz hat sich dieses Jahr zum Ziel gesetzt, die verschiedenen Strömung von agilem Vorgehen unter einen „Konferenzhut“ zu bringen. Das kompakte Format soll helfen, eine ganzheitliche Sicht auf das agile Universum zu erhalten. Sich eine Meinung zu kontrovers diskutierten Themen und zu scheinbaren Gegensätzen zu machen, soll helfen gegenseitiges Verständnis zu schaffen und aufzuzeigen, wie die unterschiedlichen Ansätze kombiniert werden können.

Die LAS als einmalige Plattform, will nicht nur eine Brücke bauen zwischen den verschiedensten Rollen wie Senior Managern, Projektleitern, Businessanalysten, Entwicklern und Testern, sondern auch zwischen verschiedenen Disziplinen, wie HR, Line-Management und Produktmanagement, die im Zusammenhang mit agilem Vorgehen, vor neuen Herausforderungen stehen.

Möchten Sie ihre kürzlich gemachten agilen Erfahrungen, ihr Wissen oder ihre Erkenntnisse, mit interessierten Gleichgesinnten diskutieren? Dann ist die LAS als gemeinnütziges Forum mit der Möglichkeit zum direkten Informations-Austausch genau das Richtige!

Details zur geplanten Konferenz

Die LAS-Konferenz beginnt am Vormittag mit einer Keynote, darauf folgen Tutorials zu agilen Themen wie zum Beispiel Scrum, Lean oder Kanban. In zwei Workshop-Tracks soll die Umsetzung in die Praxis betont werden. Der Nachmittag steht im Zeichen von mehr Kurzweiligkeit und Interaktivität. Wir wollen ihn mit strukturierten Diskussions-Formaten wie Fishbowls beleben. Haben Sie ein interessantes oder gar kontroverses Thema, dass sie gerne mit vielen diskutieren möchten? Dann können Sie es vor der Konferenz hier vorschlagen: http://www.lean-agile-scrum.ch/fishbowls/, und so die Konferenz mitgestalten. Das OK wird aus den vorgeschlagenen Themen die acht interessantesten auswählen.

Auch dieses Jahr wieder beschliessen wir den Konferenztag mit Networking und Aperitif.

Es freut uns, dass wir dieses Jahr als Keynote Speaker Alistair Cockburn (@TotherAlistair) und Bob Marshall (@flowchainsensei) gewinnen konnten.

Das detailierte Programm ist hier zu finden:
http://www.lean-agile-scrum.ch/agenda/.

Melden Sie sich noch heute direkt bei der SwissICT an:
http://www.swissict.ch/expertenwissen/fachanlaesse/eventDetail/6-lean-agile-scrum-konferenz-las-in-z…

Sie haben ausserdem die Gelegenheit sich in Zusammenhang mit der Konferenz, zu besonderen Konditionen, an vorgelagerten Kursen teilzunehmen.

Als Mitglied des Organisationskomittees freue ich mich Sie bald an der Konferenz kennenzulernen.

Jiri Lundak

HomeopathicCocoa
(c) by Michael Coghlan, er meint:

Homöopatischer Kakao? Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Aber man lernt immer dazu… 😉

In den paar Jahren, in denen ich nun bereits Unternehmen coachen darf, ist mir immer klarer bewusst geworden, dass Coaching ähnlich wie Medizin wirkt. Wenn die Dosis zu klein ist, dann ist der Nutzen für das gecoachte Unternehmen gleich Null.

Die Unternehmensgrösse spielt, wie die Körpermasse eines Patienten auch eine Rolle. Je grösser das Unternehmen, desto grösser müsste eigentlich die verabreichte „Coaching-Dosis“ sein.

Nicht nur in der „agilen“ Welt gibt es Probleme mit der Dauerhaftigkeit der guten Ratschläge, die man gibt, wie folgende Artikel im Bereich anderer Verbesserungsansätze zeigen:

Die folgende Aufstellung ist nach grösser werdender Wirkung priorisiert:

  1. 100%-ige (zeitlich) Mitarbeit in einem Projekt, mit mindestens 50% Anteil von „Coaches“ im Team, über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten (bei grösseren Unternehmen mindestens für ein Jahr).
  2. 100%-ige (zeitlich) Mitarbeit in einem Projekt als „ScrumMaster“ oder in einer ähnlichen Rolle, über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten (bei grösseren Unternehmen mindestens für ein Jahr).
  3. Begleitung eines Teams über mindestens 6 Monate als Coach, mindestens einen Tag pro Woche, mit Schulungen und „Hands-on“-Mitarbeit bei einzelnen Tätigkeiten.

Einige zusätzliche Pointer:

 

Es scheint wie gestern gewesen zu sein, aber nun ist es schon bald ein Jahr her, dass wir in Luzern das erste Agile Breakfast (damals noch Scrum Breakfast) mitveranstalten durften.

Nun wollen wir unser einjähriges Jubiläum mit einer besonderen Veranstaltung begehen. Wir wollen für einmal etwas mehr Interaktion bieten und hoffen allen Interessierten etwas praktisches mit auf den Weg geben zu können.

Deshalb wird das Breakfast vom November auf den ganzen Vormittag ausgedehnt und zusätzlich zum Vortrag zwei interaktive Workshops bieten.

Dabei wollen wir uns lose von einem Thema leiten lassen, dass man „Vom grundsätzlichen, über analytisches hin zu synergistischem Denken“ nennen könnte.

„(Wie) mache ich ‚richtig‘ Scrum?“

Der provozierende Vortrag von Joseph Pelrine, DEM agilen Pionier in Europa, will unser Verständnis, davon, voran es bei Scrum im besonderen, bzw. Enwicklungsprozessen im allgemeinen, wirklich ankommt, fundamental hinterfragen.

Joseph ist der erste in Europa, der erkannt hat, dass Scrum als Rahmenwerk von Wert ist. Als erster ScrumMaster und Scrum Trainer hat er seine Expertise nicht nur als Berater – sondern auch längerfristig – in vielen Unternehmen einbringen können, von eBay, Nokia bis hin zu Ferrari.

Neben dem Vortrag sind auch zwei kostenlose Workshops von je 80 Minuten geplant, die von den Moderatoren des Breakfasts geführt werden:

„Cho pI tUp!“

Dieser Workshop allen Interessierten vermitteln, wie man Anforderungen (im Rahmen eines fiktiven Projektes), systematisch analysieren kann, indem man von groben Anforderungen kommend kontinuierlich so schneidet, dass nach Geschäftswert beurteilt, Einheiten entstehen, die schnellstmöglich dem Unternehmen, wenn implementiert, Gewinn bringen.

Der Workshop ist auch ein Beispiel analytischen Denkens, dass ein Problem auf Teilprobleme aufteilt, um die einzelnen Probleme leichter lösen zu können.

Jiri Lundak (REDpill) und Philipp Enstler (PeerUp!) werden diesen Workshop moderieren.

„Design Thinking

Design Thinking Prinzipien und Prozesse ermöglichen radikal nutzerzentrierte Innovationen zu entwerfen und ganzheitliche Lösungen zu entwickeln. Die Nähe der zentralen Idee des Design Thinking zum agilen Denken, erlaubt das Design Thinking als erste Phase in einem agilen Entwicklungsprozess zu nutzen. Der Workshop bietet einen Praxis-Crashkurs bezüglich der wesentlichen Elemente des Design Thinking.

Der Workshop ist auch ein Beispiel einer Denkweise in der die Synthese im Vordergrund steht, wobei verschiedene Lösungsansätze kombiniert und zu einer finalen Lösung kombiniert werden.

Marcel Altherr (Inventique) und Cem Kulac (pragmatic solutions) werden diesen Workshop moderieren.

Die Anmeldung für den Event findet direkt bei SwissICT statt. Der Jubiläums-Event verspricht eine spannende und anregende Sache zu werden.

Immer wieder werde ich gefragt, ob es besser ist einen agilen Prozess mit einem „Big Bang“ in eine Organisation einzuführen, oder ob es nicht besser ist ganz langsam kleine Veränderungen  vorzunehmen, die man im Vorfeld mit der bestehenden Organisation austariert.

Ich will hier nicht sagen: „it depends“. Stattdessen ein paar Grundsätze, die sich aus der Erfahrung mit verschieden grossen Unternehmen ergeben:

  1. „Big Bang“ funktioniert selten.
  2. „Big Bang“ funktioniert nur, wenn das Top-Management voll dahinter steht und alle gemeinsam anpacken.
  3. „Alle gemeinsam“ bedeutet nicht nur eine kleine Schar von Eingeweihten.
  4. Ohne Einbezug aller (und vor allem derer, die die Hauptlast der Arbeit tragen, oder von der Veränderung am meisten Betroffen sind), ist der Effort zum Scheitern verurteilt.
  5. Man kann nicht nur eine Softwareentwicklungsabteilung in Isolation „transformieren“. Ohne den Einbezug des Fachs (sprich der Fachabteilungen, bzw. des Kunden) funktioniert gar nichts.
  6. Ohne Freiraum geht es nicht. Man kann nicht von seinen Mitarbeitern erwarten, dass sie den Entwicklungsprozess ändern, ohne dass sie die Zeit und Musse haben, sich selbst aktiv in die Veränderung einzubringen. Keiner wird dafür seine Freizeit opfern. Das kann man von niemandem erwarten!

Die Veränderung von Arbeitsweisen, von Gewohnheiten und das Schlachten von „heiligen Kühen“ stösst bereits selten auf Gegenliebe. Erschweren wir den Prozess nicht unnötig, sondern suchen nach Wegen, um das Unmögliche möglich zu machen!

Das 5-Jahr-Jubiläum der Lean Agile Scrum Konferenz rückt näher. Am 6. September 2013 ist es wieder so weit. Die agile Community der Schweiz gibt sich ein „Stelldichein“ in Zürich.

Dieses Jahr durfte ich Mitorganisator der Konferenz sein. Es ist uns gelunge ein interessantes Programm zusammenzustellen, dass wieder viele Themen rund um Agilität beleuchten wird.

Besonders am Herzen liegen mir die beiden Keynotes, deren Speaker ich im Vorfeld im Auftrag des SwissICT Magazins interviewen durfte:

Erik Dörnenburg, als Architekt der Firma Thoughtworks in vielen Projekten tätig, fokussiert auf einfache (nicht simplizistische) Architektur. Ein Thema, dass gerade in Grossunternehmen Interesse weckt. Sind es doch in unserer Erfahrung als Software Architekten, die verworrenen und überkomplexen Architekturenverhaue, die uns Sorgen machen, besonders, wenn wir agil unterwegs sein wollen.

Die zweite Keynote wird von Dave Snowden gehalten. Als Vordenker der Komplexitätsforschung setzt der sich dafür ein, dass wir im Software Business die Entwicklungsmethoden dem Problem angepasst wählen. Komplexe Probleme verdienen eine andere Herangehensweise als einfache, komplizierte oder gar chaotische Probleme.Dave ist ein begnadeter Redner und vermag seine Zuhörer leicht zu fesseln.

Im Vordergrund der Konferenz steht jedoch auch der Gedankenaustausch unter Gleichgesinnten und an Agilität interessierten.

Es sind noch Plätze frei. Vielleicht treffen wir uns ja dort.

Zur Konferenz und Anmeldung: http://www.lean-agile-scrum.ch/

Am 10.+11. September 2013 findet in Sursee, also ganz in unserer Nähe ein interessanter Workshop statt, mit dem Thema „Führen und Coachen von agilen Teams“.

Diesen möchten wir hier wärmstens empfehlen, da das Coachen von agilen, oft selbst-organisierenden Teams für die meisten von uns eine grosse Herausforderung darstellt.

So ist man z.B. als ScrumMaster damit konfrontiert, dass man keine offizielle Führungsposition hat…und trotzdem das Team dazu bringen möchte, sich Richtung selbstverantwortliches Handeln im Sinne der Idee von Scrum weiterzuentwickeln.

Werkzeuge, die einen dabei unterstützen sind deshalb immer willkommen. Der Workshop möchte genau das bieten und Ralph ist ein Coach mit tiefem Verständnis.

Mehr dazu ist hier zu finden.